Boxen

Trainingszeiten

TagVonBisAngebotAlter vonAlter bisOrtInfoAbteilung
Freitag16:1518:00Kinder und Jugendliche614GS Harburger Str.Boxen
Donnerstag18:0020:00Erwachsene und Jugendliche14GS Harburger Str.Boxen
Dienstag18:3021:30Erwachsene und Jugendliche14GS Harburger Str.Boxen

Abteilungsleitung – Kontakt

Abteilungsleiter/in:
Frank Pahl

  04161 78127
  frank-pahl@t-online.de

Anschrift:
BSV Geschäftsstelle, Lange Str. 16, 21614  Buxtehude

Auskünfte in der Geschäftsstelle
Montag       von 10.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch   von 10.00 – 13.00 Uhr
und              von 15.00 – 19.00 Uhr
Freitag        von 10.00 – 13.00 Uhr

  04161 – 3482
  info@bsv-buxtehude.de

Heraus aus der Gewaltzunahme und der steigenden Aggression unter Kindern und
Jugendlichen – Heraus aus der Zunahme mangelnder Kraft, Ausdauer, Koordination und
Beweglichkeit unter Kindern und Jugendlichen – Heraus aus der Chancenungleichheit und schlechter Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und/oder sozial schwachem Status.
Es gibt etliche sehr gute Gründe für die Sportart Amateurboxen:

  1. Weil Boxen ein Ganzkörpertraining ist.
  2. Weil Boxen auf hervorragende Weise körperlich ertüchtigt, soziales Lernen, Kameradschaft und Fairness fördert.
  3. Wir schaffen Freizeitbeschäftigungen, um Erziehungsmängeln und Sportmüdigkeit der Kinder entgegen zu wirken und den Fitnessgedanken optimal zu integrieren.
  4. Weil Boxen eine ansprechende Sportart für Jugendliche ist, die sie als „cool“ bewertet.
  5. Weil Boxen ein perfektes Integrationsmittel für Kinder mit Migrationshintergrundist. Denn: Boxen hat in den Herkunftsländern sozialpolitisch häufig einen hohen Stellenwert.
  6. Weil es sich bei diesem Konzept nicht um das kommerziell ausgerichtete „Profi-Boxen“ handelt, sondern um die Sportart Amateurboxen, seinen Werten und Normen, dem fairen Umgang mit dem Wettkampfpartner nach festen Regeln.
  7. Weil es zu Mut, Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Widerstandsfähigkeit und Selbstkontrolle erzieht.
  8. Weil es sportlich faires, technisch / taktisches Denken und Handeln fördert.
  9. Weil Amateurboxen statistisch-wissenschaftlich eine ungefährliche Sportart ist.10. Weil durch den Urtrieb „Kampf“ der Aggressionsabbau lustvoll erlebt und durch
  10. Kampfspiele – wie z.B. Boxtraining – in geordnete Bahnen gelenkt wird.
  11. Weil es zu einer verminderten Aggression nach außen, gegen andere Personenund Gegenstände kommt – Aggressionen lassen sich besser kontrollieren und sinnvoll in eine bessere Richtung lenken.
  12. Weil mit Aggressionen besser umgegangen wird, die Frustrationstoleranz merklich erhöht und damit die eigene Geduld gesteigert wird.
  13. Weil das Selbstvertrauen gesteigert wird. Effekt: Treten Probleme auf, werden stärker eigene Lösungen gesucht und das Vertrauen in die eigene Kompetenz nimmt zu.
  14. Weil durch Boxen Regeln und Respekt in der Gruppe gelernt, Freunde im Sport getroffen werden.
  15. Weil die Jugendlichen die Regeln der Sportart akzeptieren und diese Erfahrungen auf ihr alltägliches Verhalten übertragen.
  16. Weil den aktuellen körperlichen Defiziten der Kinder und Jugendlichen im Bereich
  17. Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer und der damit verbundenen Zunahme von
  18. Übergewichtigkeit entgegengewirkt werden kann.

 

Und weil die Kinder letztendlich respektvoll miteinander und voneinander, aber nicht gegeneinander trainieren und lernen sollen.
Darum Boxen.

Mit sportlichem Gruß
Frank Pahl
Buxtehuder SV Abteilungsleiter und
Übungsleiter Boxen


Die nachfolgenden Regeln sind für dich vielleicht selbstverständlich. So selbstverständlich, dass man sie eigentlich vielleicht gar nicht niederschreiben müsste, wirst du vielleicht denken. Umso besser, denn dann wirst du ihnen ja im Grundsatz sicherlich zustimmen können.

Wir bitten dich aber trotzdem, sie einmal in Ruhe zu lesen und dann zu entscheiden, ob du dich in diesen Regeln wiederfindest. Sie fassen zusammen, auf welcher Grundlage wir hier miteinander das Boxen betreiben – und was wir von unseren Mitsportlern erwarten. Wir glauben nämlich, dass Erfolg und Spaß einer sportlichen Gemeinschaft auch davon abhängen, ob es ein ausreichendes Maß an Übereinstimmung gibt.

  1. 1.Trainingsbeginn
  • Ein geregelter Trainingsbetrieb setzt einen gemeinsamen Trainingsbeginn voraus. Ein gemeinsamer Trainingsbeginn ist aber erst möglich, wenn alle Sportler eingetroffen und umgezogen sind. Pünktlichkeit ist daher Ausdruck des Respektes vor den Mitsportlern und den Trainern. Damit wir aus unseren Trainingszeiten den größtmöglichen sportlichen Nutzen ziehen können, sollen alle so rechtzeitig zum Training erscheinen, dass zur festgelegten Trainingszeit tatsächlich mit dem Sport begonnen werden kann. Handy`s sind aus bzw. Lautlos zu stellen. (Ausnahmen sind mit dem Trainer abzustimmen)
  1. 2.Trainingsabsagen
  • Falls jemand zum Training verhindert ist, freuen sich die Trainer über eine rechtzeitige Information
  • So bleibt der Trainingsbetrieb besser planbar und die Trainer müssen über den Grund der Abwesenheit nicht spekulieren.
  • Rechtzeitige und möglichst persönliche Trainingsabsagen werden aber von solchen Sportlern erwartet, die leistungsorientiert trainieren (Wettkämpfer). Hier ist eine intensive und verbindliche sportliche Betreuung und Zusammenarbeit notwendiger Bestandteil der Wettkampfvorbereitung.
  1. 3.Training
  • Die Sportler im Training sind Partner, keine Gegner. Bei gemeinsamen Übungen nehmen wir darum Rücksicht auf den unterschiedlichen Trainingsstand und/oder die unterschiedliche sportliche Leistungsfähigkeit unserer Trainingspartner und gestalten diese Übungen so, dass alle Beteiligten dabei ihren Nutzen haben und Verletzungen nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen sind. Insbesondere vermeiden wir unangemessene Härte bei Partnerübungen oder im Sparring.
  • Aufmerksamkeit und Konzentration dem Trainer gegenüber und während der Übungen sind Voraussetzungen für Lernfortschritte und helfen Verletzungen zu vermeiden.
  • Die gemeinsame Trainingssprache ist Deutsch. Nicht, weil sich in Deutsch besonders gut das Boxen erklären lässt, sondern weil man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen darf, dass alle Sportler im Training Deutsch sprechen und verstehen. Unterhaltungen in anderen Sprachen während des Trainings sind unangebracht, weil die Mehrheit ihnen nicht folgen kann. Sie können darum inmitten des gemeinsamen Trainings einen ausgrenzenden Charakter annehmen.
  • Schmuck jeder Art (Ohrringe,Tunnel, Ringe, Halsketten usw.) sowie Körperpiercings müssen zur Vermeidung von Verletzungen vor dem Training entweder entfernt oder aber hilfsweise mit Tape abgeklebt(vorallen Tunnel) werden.
  • Beim Auf- und Abbau von Trainingsgeräten beteiligen sich alle oder bieten zumindest ihre Hilfe an.
  • Spätestens im Sparringstraining empfiehlt sich eine boxerische Sportbekleidung, bei der durch unterschiedliche Farbgebung der Kleidung die Gürtellinie deutlich wird.
  1. 4.Trainingsausrüstung
  • Für das Probetraining können – falls erforderlich- Springseil und/oder Boxhandschuhe vom Verein gestellt werden und sollten pfleglich behandelt werden auch unser Box/Sandsäcke, diese werden nicht gekickt (mit Füssen bearbeitet)
  • Wer sich entschließt, dem Verein beizutreten und regelmäßig zu trainieren, sollte sich aber in angemessener Zeit mit eigenen Boxhandschuhen (mindestens 12 Unzen Gewicht), Bandagen, Mundschutz und Springseil ausstatten. Nur so kann mittel- und langfristig vernünftig am Training teilgenommen werden. Die Trainer beraten hier gerne oder können ggf. auch Ausrüstung bestellen.
  1. 5.Antidiskriminierungsregel
  • Komplett unerwünscht sind Äußerungen und Verhaltensweisen, die ihrem Inhalt und/oder ihrer Wirkung nach geeignet sind, andere wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung zu diffamieren. Ebenso unerwünscht sind Kleidungsstücke, deren Herstellung, Vertrieb oder Zielgruppe nach allgemein anerkannter Ansicht im rechtsextremen Feld anzusiedeln sind.
  1. 6.Kinder und Jugendliche im Training
  • Wir freuen uns über Kinder und Jugendliche im Training. Voraussetzung zum Vereinsbeitritt ist aber das mindestens einmalige persönliche Gespräch mit den Eltern oder Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigten.
  • Ein Interesse an der sportlichen sowie persönlichen Entwicklung des Kindes im Rahmen des Boxtrainings würden wir sehr begrüßen und sind immer offen für Trainingsbesuche und persönliche Gespräche.
  1. 7.Besuch von Boxveranstaltungen
  • Wer als Vereinsangehöriger Veranstaltungen besucht (egal ob mit unserer Teilnahme oder nicht), repräsentiert den Verein und soll sich sportlich einwandfrei und fair verhalten. Die Unterstützung der eigenen Wettkämpfer ist erwünscht, hat aber immer im sportlichen Rahmen zu bleiben. Herabwürdigendes, diskriminierendes oder aggressives Verhalten ist dem Sport unangemessen und schadet dem Ansehen des Vereins.

Danke an Ralf Elfering (FC St.Pauli – Boxen) das wir die Idee und den an  unsere Regeln angepassten Text nutzen dürfen.

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