Buxtehuder Spieler zeigen Präsenz

Buxtehuder Spieler zeigen Präsenz

06.03.2019

Buxtehuder Spieler zeigen Präsenz bei den Landesmeisterschaften O35

 

 

Bei den vergangenen Landesmeisterschaften in Winsen (Luhe) waren erneut auch einige Buxtehuder Spieler mit am Start. Mit 15 Badminton-Feldern gehört die WinArena zu einer der wenigen Hallen, die für solche Großturniere geeignet sind.

Nachfolgend die erfreulichen Ergebnisse und Gratulation an die erfolgreichen Spieler/Innen:

 

DE O40: Tanja Assmus: 4. Platz

DD O55: Beate Jörns-Schumann mit Cornelia Upendahl: 2. Platz

HE O35: Martin Spiering: 3. Platz

HE O45: Robert Neumann: 1. Platz

HE O60: Harjeet Peters: 4. Platz

HD O35: Hauke Schrum/Martin Spiering: 5. Platz

HD O60: Harjeet Peters mit Michael Wamser: 4. Platz

MX O40: Robert Neumann/Stefanie Battefeld: 1. Platz

MX O50: Stephan Schumann/Heike Koch: 3. Platz

MX O60: Beate Jörns-Schumann mit Wolfgang Schröder: 3. Platz

Erfolgreiche Badminton-Saison:

Erfolgreiche Badminton-Saison:

04.03.2019

Die Saison 2018/2019 ist Geschichte und von Erfolg gekrönt…

 

Mit insgesamt 5 Mannschaften ging es innerhalb der SG Buxtehude/Immenbeck in die nun beendete Saison 2018/2019. Schweren Herzens hatten wir uns im vergangenen Jahr dazu entschieden eine Mannschaft zurückzuziehen und aus dem dadurch entstandenen Spielerkader (damals 2. und 3. Mannschaft) eine neue 2. Mannschaft an den Start zu bringen. Eine Entscheidung, die sich gelohnt hat, aber der Reihe nach…

. 1. Mannschaft:

Nachdem die erste Mannschaft in der zweiten Hälfte der Saison 2017/2018 aus verletzungsbedingt, personellen Gründen ihre Teilnahme in der Niedersachsen-Bremen-Liga zurückziehen musste (aus unserer Sicht der einzig richtige Schritt in der Situation, wofür wir uns aber Vorhaltungen machen lassen mussten, dass man sich doch vorher überlegen sollte, ob man in solch einer Liga antreten möchte), startete diese in der vergangenen Saison in der Landesliga. Hier wurde dann auch erwartungsgemäß (nicht zuletzt aufgrund von Neuzugängen) gut durchgestartet.

 

Im Verlauf der Rückrunde ergaben sich allerdings Konstellationen, welche die 1. Mannschaft der SG auf den 2. Tabellenplatz verwiesen.

Kommentar der Mannschaftsführers Markus Harnisch nach dem letzten Punktspieltag:

„Zu einem Aufstieg ist es nicht gekommen. Im ersten Spiel gegen Buchholz haben wir sehr knapp mit 3:5 verloren, dabei haben wir alle drei Dreisatzspiele abgeben müssen, so dass das Ergebnis auch komplett andersherum hätte sein können. Das Spiel verlief mehr als unglücklich.

Im anschließenden Revierderby gegen den VFL Stade haben wir dann nochmal volle Power gezeigt, was wir können. Wir haben 7:1 gewonnen und auch ein 8:0 wäre drin gewesen.

Da unser Aufstiegskonkurrent Brietlingen/Adendorf ein Spiel gewonnen und eins verloren hat sind sie vor uns geblieben, so dass wir am Ende den zweiten Platz belegt haben.“

 

. 2. Mannschaft:

In der Bezirksliga, in welcher die 2. Mannschaft der Spielgemeinschaft ihre Spiele auszufechten hatte, gab es ein permanentes Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar hielt die Buxtehuder Mannschaft nach den letzten Spieltagen immer die Tabellenführung, doch die anderen Kontrahenten waren unangenehm dicht dran. Jedem war klar, dass nicht ein Spiel verloren gehen durfte. Somit gingen die Buxtehuder mit einem enormen Druck in den letzten Punktspieltag. Dass beide direkte Kontrahenten in einer anderen Halle spielten, mag nun gut (man hat nicht alles direkt vor Augen) oder schlecht (wie mag es wohl gerade in der anderen Halle stehen) gewesen sein.

Zu der Begegnung gegen den TSV Bremervörde 2 kann im Nachhinein gesagt werden, dass hier ein sauberes und nicht zu Beanstandendes 7:1 für die Buxtehuder erspielt werden konnte. Lediglich Florian Kientopf musste sich seinem Gegner im 3. Herreneinzel geschlagen geben. Allerdings war gerade er es, der später noch eine entscheidende Schlüsselrolle spielten sollte.

Somit waren schon einmal zwei wichtige Tabellen-Punkte eingefahren. Und noch bevor die zweite Begegnung des Tages angetreten wurde, brachte eine Whatsapp-Nachricht Gewissheit; der direkte Verfolger TuS Zeven 1 hatte sein erstes Tagesspiel gegen TSV Achim 1 mit 5:3 verloren. Das hieß für die Buxtehuder: den Meistertitel konnte ihnen keiner mehr nehmen.

Trotzdem – Die Buxtehuder wollen einen Aufstieg ohne fremde Hilfe!

Für die Begegnung gegen die BSG Wallhöfen/Ihlpohl 2 mobilisierten die Buxtehuder noch einmal alles. Die Herren konnten in beiden Doppeln schon einmal gut vorlegen, allerdings mussten sich Nina Tietz und Heike Koch den gegnerischen Damen geschlagen geben. Somit stand es 2:1.                                                                          

Und auch im Dameneinzel hatte Buxtehude das Nachsehen =>Stand:  2:2.

Die nächsten Auseinandersetzungen bestritten Hauke Schrum (2. HE) und Florian Kientopf (3. HE). Aber egal was Hauke auch versuchte, er musste sich am Schluss ebenfalls geschlagen geben (13:21 und 15:21)  => Stand: 2:3                                                                                                                                                          

Florian hingegen spielte für Buxtehude DAS Spiel des Tages! Den ersten Satz musste er mit 16:21 abgeben. Aber für den zweiten Satz hatte er eine Überraschung für seinen Gegner parat: er lief und lief und lief! Florian später grinsend: „Heute wollte ich nicht aufhören zu laufen“                                                                                           

Was nun folgte, glich einem wahren Badminton-Krimi. Gebannt verfolgten alle das Duell im 3. Herreneinzel. Schlussendlich konnte Florian das Kräftemessen im zweiten Satz mit 21:19 für sich entscheiden. Im dritten Satz schrieb der Buxtehuder eine deutliche Sprache: 21:12. Damit ging das 3. Herreneinzel als Punkt nach Buxtehude und hatte Signalwirkung für die nachfolgenden Spiele. => Stand:  3:3

Als nächstes folgte das 1. Herreneinzel mit Oliver Tietz gegen den Wallhöfener Niko Lütjen. Und auch hier sah es zunächst nicht gut aus – mit ebenfalls 16:21 unterlag auch Oliver im ersten Satz. Genau wie bei Florian verfolgten auch hier alle das Geschehen, egal ob Buxtehuder oder Wallhöfener. Denn für Wallhöfen/Ihlpohl sollte ein Sieg her, um sich so weit wie möglichst von den Absteigerplätzen abzusetzen. Buxtehude aber wollte einen Aufstieg aus eigener Kraft. Entsprechend kämpften beide Herren um jeden einzelnen Punkt, gaben alles was ihnen möglich war. Aber auch hier endete der zweite Satz mit 21:19 zugunsten für Buxtehude. Und als ob Florian’s Einzel Pate für das gerade laufende Spiel gestanden hätte, hieß es am Schluss nach dem dritten Satz auch für den abgekämpften, aber erleichterten Oliver 21:12.                                 => Stand:  4:3

Auch dies ein wichtiger Punkt, denn damit  war ein Unentschieden schon einmal sicher. Mit anderen Worten ein weiterer gesicherter Tabellen-Punkt, wodurch der Aufstieg aus eigener Kraft geschafft war.

Zu guter Letzt stand das Mixed-Doppel an. Dies bestritten Beate Jörns-Schumann und Stephan Schumann für Buxtehude. Ihre jungen Gegner gaben alles, wollten den fehlenden Punkt zum unentschieden für ihre Mannschaft unbedingt einfahren. Doch für die „Schumänner“ war das keine Option. Sie beendeten das letzte Saisonspiel ihrer Mannschaft mit 21:18 und 21:12. Machten so aus dem bereits bestehenden Unentschieden einen Sieg für die SG Buxtehude/Immenbeck. => Stand:  5:3

Was für ein letzter Punktspieltag!

Ohne ein verlorenes Spiel war der Aufstieg in die Verbandsklasse gelungen. Den Sekt hatte sich die Mannschaft wirklich verdient.

. 3. Mannschaft:

In der Kreisliga konnte die dritte Mannschaft der Spielgemeinschaft entspannt antreten, hatten sie den Meistertitel doch bereits seit dem letzten Punktspieltag sicher in der Tasche. Zu groß war der Punkte-Vorsprung zu den Verfolgern.

Aber auch sie ließen nichts anbrennen; obsiegten sowohl über die 5. Mannschaft des VfL Stade mit 6:2, als auch über die 4. Stader Mannschaft mit 5:3.

 

Ihr Mannschaftsfoto sorgte bei so manchem für die leicht neidische Frage: „Was haben die denn da für Urkunden?!“ Die Antwort hierauf: Beinahe schon traditionell überreicht Mannschaftsführer Reiner Lütjens jedem seiner Mannschaft zum Saisonende eine Urkunde – in diesem Fall sogar eine Meisterschaftsurkunde…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SG Buxtehude/Immenbeck wird der Favoritenrolle gerecht

SG Buxtehude/Immenbeck wird der Favoritenrolle gerecht

10.10.2018

SG Buxtehude/Immenbeck wird der Favoritenrolle gerecht

Der erste Spieltag in der Landesliga beim Badminton ist passé. Dabei konnte die erste Mannschaft der SG Buxtehude/Immenbeck ihre Titelambitionen deutlich untermauern.

Nach dem Abstieg in der letzten Saison aufgrund der vielen verletzten konnten nun alle wieder fit an den Start gehen. Lediglich Jan Kunze fällt beruflich bedingt mindestens zwei Jahre aus. Dafür konnten mit Berit und Martin Spiering sowie Lukas Leupold drei spielstarke Neuzugänge, die auch harmonisch sehr gut ins Team passen, verbucht werden. Der nun sehr breite Kader bot direkt am ersten Spieltag die Möglichkeit, taktisch aus dem Vollen zu schöpfen. In der ersten Begegnung gegen den Aufsteiger BSG Wallhöfen/Ihlpohl kamen alle sechs Herren zum Einsatz. Das erste Herrendoppel und das Damendoppel holten die ersten beiden Punkte. Trotzdem sich Henning Zeidler im ersten Satz des zweiten Herrendoppels an der linken Hand verletzte biss er die Zähne zusammen und erkämpfte das zwischenzeitliche 3:0. Auch die Neuzugänge schlugen voll ein, am Ende stand ein deutliches 8:0 für die SG auf dem Papier, nur ein einziger Satz wurde abgegeben.

Die zweite Partie gegen BW Buchholz sollte sich als schwieriger herausstellen. Dennoch ging die SG auch hier sofort deutlich in Führung und unterstrich mit dem zwischenzeitlichen 4:0 die Favoritenrolle in der Landesliga. Im zweiten und dritten Herreneinzel folgten zwar die ersten beiden sehr knappen Niederlagen, jedoch konnten das erste Herreneinzel und das gemischte Doppel für die SG entschieden werden, so dass am Ende auch hier ein ungefährdeter 6:2 Sieg das Endergebnis bedeutete.

„Dass wir die Favoriten in der Liga sind wussten wir. Zum Glück war diese Favoritenrolle keine Last für unsere erfahrenen Spieler, so dass wir mit diesen beiden klaren Auftaktsiegen den Grundstein für eine gute Saison gelegt haben“ so Mannschaftsführer Markus Harnisch. „Die Neuzugänge haben gezeigt, was sie drauf haben, auch wenn der eine oder andere etwas nervös war.“

Mit den beiden Siegen liegt die SG nun direkt auf dem ersten Tabellenplatz vor dem VfL Stade, der ebenfalls beide Spiele gewann, aber ein schlechteres Spieleverhältnis vorzuweisen hat. Der eigentliche selbst ernannte Aufstiegskonkurrent SG Brietlingen/Adendorf dagegen verlor direkt die ersten beiden wichtigen Punkte.

Auch die zweite Mannschaft der SG Buxtehude Immenbeck startete furios mit zwei 7:1 Siegen. Das Team liegt in der Bezirksliga ebenfalls an der Tabellenspitze.

Mannschaftsfoto (folgt in Kürze): Karen Neumann, Robert Neumann, Berit Spiering, Markus Harnisch, Lukas Leupold, Henning Zeidler, Martin Spiering, Oliver Jakob, Tanja Assmus. Es Fehlt: Steffi Battefeld.

 

Schwerstarbeit mit leichten Bällen

Schwerstarbeit mit leichten Bällen

25.11.15 (erschienen im Hamburger Abendblatt, Autor: Norbert Scheid)                                                                                                                                      © Hamburger Abendblatt 2019 – Alle Rechte vorbehalten.

Schwerstarbeit mit leichten Bällen

Markus Harnisch (l.) und Karen Neumann (SG Buxtehude/Immenbeck) machten es unnötig spannend

 

 

 

Foto: Katrin Beyer

Die SG Buxtehude/Immenbeck und SG Maschen/Lüneburg spielen in der 5. Liga fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Buxtehude/Maschen.  Nein, auf fremde Besucher sind Badmintonspieler nicht eingestellt. Höchstens auf ein paar Verwandte und Freunde. Selbst bei Punktspielen in der Niedersachsen-Bremen-Liga nicht. Dabei ist das die gemeinsame höchste Spielklasse beider Landesverbände. „Darüber gibt es noch die Ober- und die Regionalliga, dann die 2. und die 1. Bundesliga“, klärt Markus Harnisch auf. Er ist Kapitän der SG Buxtehude/Immenbeck. Und damit Gastgeber für diesen Spieltag.

Das Geschehen in der Sporthalle der Halepaghenschule ist schwer zu durchschauen. Sechs Teams sind in Buxtehude im Einsatz. Jede Mannschaft bestreitet zwei Punktspiele. „Gerade wird der letzte Spieltag der Hinrunde ausgetragen“, erläutert der Buxtehuder Mannschaftsführer. „Danach tragen wir noch die ersten Spiele der Rückrunde aus.“ Auf den Spielfeldern knallen die Schläge bei harten Schmetterbällen, zischen die Halbkugeln mit den Federn durch die Luft. „Wir kämpfen gerade gegen Hannover 96 und nebenan die SG Maschen/Lüneburg gegen die erste Mannschaft vom TV Metjendorf. Das ist ein Ort bei Oldenburg“, bringt Markus Harnisch etwas Ordnung in das Geschehen. Er wird von Applaus unterbrochen. „Tanja Held hat gerade für uns ihr Einzel gewonnen“, sagt er, „und zwar souverän mit 21:15 und 21:11 gegen Hannovers Beatrice-Arianne Kühn.“

Von dem Spielfeld daneben kommt ein enttäuschtes „Verdammt“. Oliver Jakob, Buxtehudes Nummer eins, hat seinen Stoppball ins eigene Netz geschaufelt. Der blonde Mann, der Erfahrungen aus der Bundesliga mitbringt, ist hoch aufgeschossen und sein Schlag mächtig. Krischan Arend, sein Gegner, ist kleiner, aber listig. Die beiden befinden sich im entscheidenden dritten Satz. Den ersten hatte Oliver Jakob mit 11:21 aus der Hand gegeben, sich dann aber mit 21:15 ins Match zurückgekämpft. Noch liegt er im entscheidenden dritten Satz mit 17 Punkten vorne. Sein Gegner aber treibt ihn nach rechts, nach links und wieder zurück. Und dann, ein Halfsmash, ein kurzer, harter Schlag, steil nach unten. Oliver Jakob stürzt nach vorne und kommt doch zu spät.

Badminton kann hart und trickreich sein, gilt in Asien als Kampfsport

Wer sich auf ein Spiel konzentriert, durchschaut auch als Laie, wie raffiniert hier gekämpft wird, wie sich die Gegner im Schlagabtausch belauern, die kleinste Schwäche des Anderen ausnutzen, ihn täuschen und überrumpeln. Badminton, das Spiel mit dem leichten Federball kann so hart und trickreich sein. Nicht ohne Grunde wird Badminton in Asien als Kampfsport eingeordnet.

Oliver Jakob aber lächelt, als er eingesteht. „Ich war platt, hatte keine Kraft mehr am Ende. Das hat mein Gegner ausgenutzt und mich erbarmungslos gejagt.“ Den dritten Satz und damit das Spiel musste er mit 19:21 abgeben. Beruflich ist er viel unterwegs. „Ich kann nur einmal in der Woche trainieren“, sagt Buxtehudes Spitzenspieler. „Das reicht nicht. Mir fehlt die Kondition. Ich muss mehr machen.“ Das ist typisch für diesen so leicht und locker wirkenden Sport, der so viel Kondition, Kraft und Geschmeidigkeit verlangt und ganz viel Trainingsaufwand.

Das Buffet mit Würstchen, Salaten und mit belegten Brötchen, Kuchen und Getränken, das jeder Gastgeber bei Punktspielen bereitstellt, gehört auch dazu. So energisch die Sportler am Netz gegeneinander kämpfen, so locker und freundschaftlich ist der Umgang mit­ein­ander hinterher. Die Frauen und Männer fast aller Mannschaften kennen sich häufig seit vielen Jahren.

So haben bei der SG Buxtehude/Immenbeck neben Oliver Jakob auch Karen und Robert Neumann Erfahrungen und Routine aus ihren Bundesligazeiten eingebracht. Robert Neumann, bekannt und gefürchtet als geschickter Taktiker, hat sein Einzel gegen Hannovers Ronnie Reichstein locker mit 21:12 und 21:14 gewonnen.

Er wird trotz einer Fußverletzung danach mit zwei weiteren Siegen im Einzel und Doppel zum Gesamterfolg gegen Maschen beitragen. Ehefrau Karen Neumann sorgte im Mixed an der Seite von Markus Harnisch gegen Hannover unerwartet für Spannung. Die beiden verloren den ersten Satz mit 20:22, setzten sich dann aber klar mit 21:11 und 21:12 durch.

Es war ein erfolgreicher Sonntag für die Gastgeber. Die SG Buxtehude/Immenbeck gewann gegen Hannover 96 mit 6:2 und danach auch gegen die SG Maschen/Lüneburg mit 5:3. Der Ausgang dieser Partie verlief allerdings unglücklich für Maschen. Alexandra Schmedtje, die für Maschen das Damen-Einzel bestritt, wohnt in Buxtehude. „Und häufig trainiere ich hier auch“, erzählte die 29-Jährige, die zwei Mal in der Woche auch im Fitness-Studio anzutreffen ist. Sie und Tanja Held, Buxtehudes Spitzenspielerin, sind miteinander vertraut. Das war bei ihrem Aufeinandertreffen schon im ersten Satz zu erkennen. Nach dramatischen Ballwechseln setzte sich Tanja Held knapp mit 22:20 durch und führte im zweiten Satz knapp mit 13:11. Da verletzte sich Alexandra Schmedtje und musste aufgeben.

„So haben wir auch gegen Buxtehude verloren“, fasste Mannschaftsführer Michael Heins, der die SG Maschen/Lüneburg vor vier Jahren noch in der 2. Bundesliga betreute, den Spieltag zusammen. Gegen TV Metjendorf, aktuell Zweiter in der Tabelle, hatte er mit seinem Team 1:7 verloren. Buxtehude rückte auf den fünften Platz vor, Maschen fiel auf den achten Rang zurück. „Am Sonntag, 29. November um 10 Uhr ist die SG Maschen/Lüneburg Gastgeber des nächsten Spieltags in der Grimmehalle in Lüneburg.