Blackminton beim BSV
17.11.2018

Badminton einmal ganz anders….

Am 17. November 2018 lud die Badminton-Abteilung des Buxtehuder SV zu einem ganz besonderen Abend ein: Badminton im Dunkeln – sogenanntes „Blackminton“.

437 Meter fluoreszierendes Linienklebeband, 37 Meter neonfarbener Tüllstoff, 100 Tuben Schwarzlicht-Bodypainting-Farbe, nahezu 100 im Dunkeln leuchtende Federbälle, 9 x 400 Watt starke Schwarzlicht-Strahler, 10 Schwarzlicht-Neonröhren, 4 Laser-Strahler und etliche nicht gezählte Vorbereitungsstunden verwandelten eine normale Sporthalle in einen farbenfrohen Schauplatz, den es so in Buxtehude noch nicht gegeben hat.

Jede(r) war eingeladen sich bei diesem ungewöhnlichen Event selber einmal an dieser speziellen Herausforderung zu versuchen. Und wie wir von der Badmintonabteilung des Buxtehuder SV es erhofft hatten; nutzten nicht nur unsere eigenen Badmintonspieler diese Gelegenheit, sondern auch viele Interessierte von außerhalb. Eltern kamen mit ihren Kindern und nutzten die Möglichkeit gemeinsam Zeit zu verbringen. Mit farbenfrohen Plakaten hatten wir auf unser Event aufmerksam gemacht und so waren auch einige neugierige Zuschauer mit in der Halle.

Aber auch so maches Mitglied kam noch kurzentschlossen mit dazu, denn wer weiß, wann sich solch eine Gelegenheit noch einmal wieder bieten wird.

Ab 16.00 Uhr konnten sich alle nach Herzenslust schminken bzw. mit dekorativem (unter Schwarzlicht leuchtendem) Zubehör versehen. Diejenigen, welche hier am mutigsten waren, „leuchteten“ im wahrsten Sinne des Wortes am besten hervor.

„Getarnt“ durch viel farbenfrohe Schminke, aufgelockert durch untermalende Partymusik und eine zwangläufig dunkle Halle fielen auch sehr schnell mögliche Berührungsängste und es wurde mit viel Spaß bunt durcheinander gemischt dem gefiederten Sport nachgekommen.

Gerade für viele von uns langjährigen Badminton-Spielern war dieser Abend eine ganz besondere Erfahrung, wurden wir durch die veränderten Umstände doch teilweise drastisch auf Neulings-Niveau herunter geholt. Warum? Ganz einfach, ein neofarbener Ball ist nicht unbedingt wirklich gut hinter neonfarbenen Netzen zu sehen und so waren die Reaktionszeiten deutlichst verlangsamt. Was zur Folge hatte, dass manches Mal nur jeder zweite Ball getroffen wurde. Bessere Spieler oder womöglich „Top-Spieler“ gab es an diesem Abend nicht mehr, dafür aber überall jede Menge lachen und ausgelassene Stimmung.

Unter viel Gelächter wurden die Spiele später auf der Bank noch nachträglich „aufgearbeitet“, manch komischer Ballwechsel noch einmal durchlebt. Alle Teilnehmer kamen sich näher und es wurden neue Kontakte geknüpft, wie es so im normalen Alltag wohl nicht so leicht dazu gekommen wäre.

Fazit: Über 50 Teilnehmer und auch die Organisatoren waren sich am Ende dieses Abends einig, dass dieses Events rundum gelungen ist. Und so verwundert es auch nicht, dass es bereit Nachfragen nach einer Wiederholung gab.