Badminton-Jugend auf glattem Eis
21.02.2019

Badminton-Jugend auf glattem Eis

Jacqueline Lobscheid (Jugendwartin der Badminton-Abteilung) und Carolin Lorenzen hatten zu einem gemeinsamen Vormittag zum Schlittschuhlaufen in die Eishalle in Harsefeld eingeladen. Und die Badminton-Jugend mit ihren Familien ist dieser Einladung gerne gefolgt: mit 60 Teilnehmern war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Warum sich die Badminton-Spieler auf’s glatte Eis wagten?

Das Ziel der beiden; dass sich die Kinder und Jugendlichen der einzelnen Trainingsgruppen auch untereinander kennen lernen und das möglichst ungezwungen und losgelöst vom Trainingsalltag. Wenn man die aus den anderen Gruppen kennt, fällt es auch leichter in deren Trainingsstunden mitzumachen. Wir wollen weg vom „die aus der Montags-Gruppe“ oder „die aus der Freitagsgruppe“…

Und so waren alle für 2 ½ Stunden mit Begeisterung auf schnellen oder langsameren Kufen unterwegs.

Den meisten bereiteten spiegelglattes Eis und schmale Kufen keine Probleme, im Gegenteil bei manchem wirkte es schon fast so, als ob die Schlittschuhe mit in die Wiege gelegt worden wären.

Aber es gab auch diejenigen, die anfangs mit dem Eis etwas auf Kriegsfuß standen –pardon „wackelten“…

Zu ihnen gehörte allen voran Trainerin Heike Koch, die zuvor auf dem Weg zur Eishalle erst einmal nachgerechnet hatte, wann sie das letzte Mal Schlittschuhe an den Füssen hatte: 30 Jahre war das mindestens her und da dann auch nicht in der Eishalle, sondern auf dem See in den Brunckhorschen Wiesen. Mit anderen Worten, da gab es die heutigen Jugendspieler noch gar nicht. Kein Wunder also, dass die Bande anfangs der beste Freund war. Aber mit etwas Mut und Geduld klappte es am Schluss richtig gut. Und das ging nicht nur ihr so, sondern auch alle anderen Unsicherheits-Kandidaten.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass alle einen riesen Spaß hatten. Sei es nun beim normalen Runden drehen, beim Ausprobieren von neuem oder aber in der Polonaise. Toll war vor allem, dass wir die Halle für uns alleine hatten. So brauchte keiner Angst haben, dass er/sie ins Gedränge gerät oder aber von irgendwelchen „Schlittschuh-Roadies“ über den Haufen gefahren wird. Im Gegenteil, keiner brauchte sich Sorgen machen, dass man von anderen geschubst oder geärgert wurde. Es wurde auf einander Acht gegeben und jeder bekam die Zeit, die es brauchte um zur eigenen Sicherheit zu gelangen.

Einen ganz herzlichen Dank an Carolin Lorenzen und Jacqueline Lobscheid für die Organisation dieser tollen Veranstaltung!

 

PS.: Eine Bildergalerie mit einer Auswahl an Bildern folgt in Kürze… 😉